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Madagascar Map
Infos aus Madagaskar
18° 45' S, 46° 50' O

Tanja und Gerd Hock

Es gibt natürlich einen besonderen Grund warum wir uns vorstellen möchten: Wir haben ein Lebensziel, das nicht ganz alltäglich ist und von dem wir denken, dass es interessant und auch wert ist, bekannt zu sein.


Aber nun von vorne:

Tanja mit KindTanja mit Kindern

Tanja: Als ich 16 Jahre alt war, verbrachten wir als Familie einen Urlaub in Kenia, der mein Leben bleibend beeindruckt und  verändert hat. Ich fühlte mich einfach „zu Hause“ bei den Menschen dort, so dass ich den Wunsch äußerte, nach Afrika zu gehen. Entgegen der Erwartungen meiner Eltern blieb der Wunsch nach Afrika zu gehen bestehen. Ja, er bestimmte sogar meine weitere Lebensplanung.

Nach dem Abitur machte ich meine Hebammenausbildung und nebenbei meinen Rettungssanitäter. Beides Berufe, die für Entwicklungsländer sehr passend sind. Wie konnte es auch anders kommen: Ich lernte Gerd kennen, der seit vielen Jahren den Wunsch hatte, in Entwicklungsländern Hubschrauber zu fliegen. Er zeigt mir ein Dokumentationsvideo der Helimission. Was ich dort sehen konnte war genau das, wovon ich seit Jahren geträumt hatte.


Gerd mit HeliHelikopter

Gerd: Vor mehr als 15 Jahren lernte ich die Helimission aus der Schweiz kennen, die in verschiedenen Ländern mit Helikoptern in die abgelegenen Dörfer fliegen, die sonst nur zu Fuß zu erreichen sind und den Menschen dort Hilfe bringen: Medizin, Handwerk & den christlichen Glauben.

Diese Arbeit begeisterte mich schon damals so sehr, dass der Wunsch, dort mitzuarbeiten immer größer wurde. Aber ich wusste auch, dass ein langer und nicht immer einfacher Vorbereitungsweg dafür notwendig war.

Mit Tanja habe ich die richtige Frau getroffen, denn sie hatte auch seit langem den Wunsch nach Afrika zu gehen.


Stationen auf dem Weg nach Afrika

  • 2001 haben wir mit den konkreten Vorbereitungen für einen Einsatz mit der Helimission angefangen. Das beinhaltet mehrere Arbeitsstellenwechsel, Umzüge, Sprachen lernen, Prüfungen machen...
  • 2004 /2005: 6 Monate Vorbereitungszeit in der USA Ab 20. Januar
  • 2006: Erster Einsatz mit Helimission auf Madagaskar

Kurzinfo über unser Aufgaben bei der Helimission:

Die Helikopter werden eingesetzt, um in die Dörfer zu fliegen, die man sonst nur unter schwersten Anstrengungen und langen Fußmärschen erreichen könnte. Sie bringen medizinisches Fachpersonal, Pfarrer und Pastoren und auch handwerkliche Unterstützung (für Brunnenbau oder Maismühlen) in die Dörfer, die den Menschen dort helfen. Auch Rettungsflüge und Katastropheneinsätze stehen immer wieder auf dem Flugplan.

Einen Teil dieser Flüge (auf Madagaskar) zu organisieren, planen und durchzuführen ist die Aufgabe von Gerd. Doch da an einem Hubschrauber nach jeweils 100 Flugstunden verschiedene Kontrollen und immer wieder auch Reparaturen durchgeführt werden müssen, ist Gerd nicht nur Pilot sondern auch Mechaniker. Seine Berufserfahrung als Installateur und Rettungsassistent werden mit Sicherheit sehr oft gefragt sein und ihm noch gute Dienste erweisen.

Tanja hilft dabei den Stationsalltag mit zu organisieren, Angestellte zu betreuen und natürlich wird sie auch als Hebamme für die Frauen im Busch und anderen Missionarinnen eine große Hilfe sein. Ihre Erfahrungen aus dem Rettungsdienst kann sie sicher immer wieder gut gebrauchen. Und nicht zu vergessen die gute „Ausbildung“ aus der, in ihrer Kindheit noch existierenden elterlichen Kleiderfabrik. Denn sowohl in den Dörfern im Busch als auch auf der Station packt einfach jeder mit an, wo gerade Hilfe gebraucht wird.

Wenn man in einem Entwicklungsland lebt, hat man nicht nur einen Beruf, man braucht Berufung und muss Allround-Talent sein: Notstromaggregat kaputt, Toilette verstopft, Hose zerrissen, Finger verletzt, Kummer und Sorgen, Loch im Dach, Auto kaputt, Kinder erziehen, medizinische Grundversorgung, Personal einstellen, Krankheit, Gemüse anpflanzen, Wände streichen ..... Alle Aufgaben und Probleme des Alltags wollen bewältigt werden!


Über uns & die aktuelle Situation:

Mehrmals im Jahr verschicken wir unseren Rundbrief H.E.L.I. NEWS an alle, die sich für uns und unsere Arbeit interessieren und verfolgen wollen, wo wir gerade sind, was wir machen und wie es weiter geht. Auch im Internet kann man sich Bilder und neue Informationen anschauen. Jeder, der diesen Rundbrief gerne bekommen möchten, braucht uns nur seine Adresse mitteilen. Wer noch mehr wissen möchte darf sich gerne mit uns in Verbindung setzen. Unsere Fotos & Filme lassen die Erzählungen viel lebendiger werden!


Finanzierung:

Die Helimission wird ausschließlich durch private Spenden finanziert. Die Spendengelder werden für alle Kosten rund um die Helikopter eingesetzt. Alle Mitarbeiter, so auch wir, brauchen ihren eigenen Freundes- und Sponsorenkreis, der sie unterstützt und für ihren Unterhalt aufkommt und somit ihren Dienst für die Menschen im Busch möglich macht. Wir sehen, dass die Arbeit der Helimission so einzigartig, gut und wichtig ist, so dass wir dafür entschieden haben, den langen kosten- und zeitintensiven Vorbereitungsweg zu gehen.

Nun vertrauen wir darauf, dass diese Arbeit auch anderen Menschen in unserem Umfeld so gefällt, dass sie uns gerne finanziell unterstützen wollen und mit uns in Kontakt bleiben werden. Jedem, der sich daran beteiligen möchte sind nicht nur wir, sondern vor allem viele Menschen in Madagaskar sehr dankbar.

Herzlichen Dank für Euer Interesse und Eure Unterstützung